CHRISTOPH-DORNIER-KLINIK FÜR PSYCHOTHERAPIE
 


CHECKLISTE ZUR POSTTRAUMATISCHEN BELASTUNGSSÖRUNGEN































 

Leide ich unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung?
Eine Checkliste...

Erkennen Sie ein oder mehr Symptome pro Kategorie wieder, die länger als vier Wochen nach dem traumatischen Ereignis bei Ihnen oder einer Person aus Ihrem Umfeld bestehen, so kann eine Posttraumatische Belastungsstörung vermutet werden und sollte genauer untersucht werden.

Checkliste PTB:   
 

A

1.

Wiederkehrende und eindringliche Erinnerungen an das traumatische Ereignis

2.

Belastende Träume von dem Ereignis

3.

Das Gefühl, das Ereignis gerade im Moment wiederzuerleben; so zu fühlen, als passiere es gerade jetzt

4.

Starke Belastung in Situationen, die mit dem Trauma in Verbindung stehen oder daran erinnern

   
  B

1.

Bewusstes Vermeiden von Gedanken, Gefühlen, Gesprächen, die mit dem Trauma in Verbindung stehen

2.

Bewusstes Vermeiden von Aktivitäten, Orten oder Menschen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen

3.

Sich nicht an alle Details des Traumas erinnern können

4.

Sich von Freunden und Familie isolieren und Vermeidung von sozialen Situationen

5.

Sich "emotional taub" oder losgelöst bzw. entfremdet von anderen fühlen

6.

Nicht mehr in die Zukunft schauen können. Gefühl von Angst und Unglück bezüglich der Zukunft

   
  C

1.

Schwierigkeiten einzuschlafen oder durchzuschlafen

2.

Sich besonders launisch, irritierbar, ärgerlich oder ängstlich fühlen

3.

Konzentrationsschwierigkeiten

   
  D

1.

Sich durch Alltagssituationen überwältigt bzw. überfordert fühlen und vermindertes Interesse an täglichen Aufgaben und Beschäftigungen, die man früher gern hatte

2.

Sich vermehrt auf Alkohol oder Tabletten bzw. Drogen verlassen, um durch den Tag zu kommen

3.

Sich schuldig fühlen, das Ereignis überlebt zu haben, das Ereignis nicht beeinflusst oder verhindert zu haben

Wenn Sie jemanden kennen, der kürzlich eine traumatische Erfahrung gemacht hat und oben genannte Symptome zeigt, können Sie versuchen zu helfen. Hören Sie zu, wenn die Person darüber berichtet, was sie erlebt hat, solange es nötig ist, auch wenn der Betroffene sich wiederholt. Ermutigen Sie die Person raus zu gehen, aktiv zu werden und sich nicht zu isolieren.
Sind die Beschwerden chronifiziert, liegen also schon einige Monate vor, sollte der Betroffene professionelle Hilfe suchen.

Die Diagnose der Posttraumatischen Belastungsstörung kann nur von Fachleuten gesichert werden. Scheuen Sie sich also nicht, einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen, und ihm Ihre Beschwerden zu schildern. Die Posttraumatische Belastungsstörung zu erkennen ist der erste Weg zur Gesundung.

 

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