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Mode und Medien
lassen glauben, nur
schlanke, magere
Menschen sind schön
und anerkannt...
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Sorgen um das Essen
Anders als in früheren Zeiten machen sich die meisten Menschen in
unserer Kultur heute keine Sorgen mehr darüber, ob genug Nahrung
vorhanden ist. Im Gegenteil: Viele haben Angst,
zuviel zu essen. Sie beobachten, kontrollieren und zügeln
ihr Essverhalten, um abzunehmen oder wenigstens nicht zuzunehmen.
Verantwortlich dafür ist nicht immer das Streben nach Gesundheit,
sondern sehr häufig ein übertriebenes Schlankheitsideal.
Vorbilder aus Mode und Medien lassen glauben, nur schlanke, magere Menschen
sind schön und werden anerkannt.
Wer diesen Vorbildern nacheifert und viel Mühe in die Kontrolle des
Essverhaltens investiert, bei dem können schon geringe Abweichungen
in Körpergewicht und Figur regelrechte Panik auslösen, zu dick
zu sein. Doch jede Diät kann der Beginn einer Essstörung sein!
Die Angst vor dem Dicksein
Das Essen verliert seine Normalität. Diäten, Fasten, Aussparen
von "verbotenen" Lebensmitteln, exzessiver Sport und sogar Abführmittel
werden alltäglich. Schon nach einigen Wochen kann aus restriktivem
Essen eine ernsthafte Störung entstehen: Alles Denken kreist nur
noch um das Thema Essen, immer mehr Speisen lösen Angst vor dem Dicksein
aus und werden ganz vermieden, das eigene Selbstwertgefühl hängt
mehr und mehr vom Körpergewicht und von der Figur ab.
Nicht nur das Verhalten und Erleben, auch
der Körper verändert sich: Es kommt zu dramatischen Stoffwechselveränderungen,
wichtige Hormone und andere Botenstoffe des Körpers werden nicht
mehr im normalen Ausmaß produziert, das natürliche Hunger-Sattheits-Gefühl
fällt aus. Es kann zu Heißhungerattacken und Essanfälen
kommen, die dann wieder Angst vor dem Dicksein auslösen.
Die Wahrnehmung des eigenen Körpers ist gestört, so dass viele
von Essstörungen Betroffene sich auch dann noch als viel zu dick
empfinden, wenn sie normalgewichtig oder sogar untergewichtig sind. Schon
nach kurzer Zeit ist dieser Teufelskreis aus eigener Kraft nicht mehr
aufzuhalten. Die Konsequenz sind ernsthafte Ess-Störungen: Magersucht
(Anorexia nervosa) oder Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa). Solche Erkrankungen
haben meistens fatale Folgen für die Betroffenen und ihre Familien.
Es gibt Auswege
Die moderne Psychotherapie gibt jedoch Anlass, optimistisch zu sein. Mit
erfahrenen und qualifizierten Spezialisten können heute auch schwere
und langdauernde Essstörungen mit sehr gutem Erfolg behandelt werden.
Die Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie in Münster hat
sich u.a. auf die Behandlung von Essstörungen spezialisiert. Für
jede Essstörung bieten wir spezielle Therapiekonzepte an. Denn um
eine Essstörung erfolgreich zu behandeln, ist es sehr wichtig, die
speziellen Erscheinungsformen und Hintergründe dieser Erkrankungen
genau zu kennen; zu verstehen, wie die Störung entstanden ist und
wodurch sie aufrechterhalten wird.
Mit Intervallbehandlungen, die
abwechselnd aus stationären und ambulanten Phasen bestehen, können
langdauernde Klinikaufenthalte vermieden werden; die Alltagsnähe
und Intensität der Therapie erlauben eine hohe Konzentration
der Behandlungen und die individuelle Anpassung
der therapeutischen Maßnahmen an die persönliche Problematik
der Betroffenen sorgt für stabile Behandlungserfolge.
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Und so geht es
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weiter...
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Informationen
Auf den folgenden Seiten können Sie – getrennt für die
Anorexia
nervosa und die Bulimia
nervosa – einiges über die besonderen Merkmale der Störungen
lesen, die diagnostischen Kriterien, den Verlauf der einzelnen Essstörungen
kennen lernen, sich über die Ursachen und die Aufrechterhaltung und
vor allem über die Behandlungsmethoden bei Essstörungen informieren.
Erfahrungsberichte
von ehemaligen Patienten können Ihnen einen zusätzlichen Eindruck
von der Art der Behandlung geben. Falls noch Fragen offen sind, können
Ihnen vielleicht unsere Hinweise auf interessante Bücher
und Zeitschriften helfen, eine Antwort zu bekommen.
Oder rufen Sie uns einfach an (0251/48100) oder schicken uns eine e-mail
info@c-d-k.de.
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